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Pinterest Business Account einrichten: der erste Schritt zu Evergreen-Traffic


Kurz gesagt

Ein Pinterest Business Account ist die kostenlose Unternehmensversion von Pinterest, mit Statistiken, Werbefunktionen und Einstellungen, die ein privater Account nicht hat. Du richtest ihn in wenigen Minuten ein, neu oder durch Umwandeln eines privaten Kontos. Wichtiger als die Technik: Pinterest funktioniert wie eine Suchmaschine, nicht wie ein Feed, deine Inhalte werden über Monate gefunden.

Die meisten unterschätzen Pinterest, weil sie es für ein soziales Netzwerk halten, so eine Art Instagram mit Bildern zum Merken. Und weil sie keine Lust auf noch ein Netzwerk haben, das täglich gefüttert werden will, lassen sie es liegen. Dabei beruht diese Zurückhaltung auf einem Missverständnis, das teuer ist: Pinterest ist gar kein soziales Netzwerk. Es ist eine Suchmaschine und das ändert alles daran, wie und wie oft du es nutzen musst.

Falls du mit der Suchanfrage Pinterest Business Account hier bist, zuerst die Antwort: Ein Pinterest Business Account ist die kostenlose Unternehmensversion von Pinterest, die dir Zugang zu Statistiken, Werbefunktionen und wichtigen Einstellungen gibt, die ein privater Account nicht hat. Du richtest ihn in wenigen Minuten ein, entweder neu oder durch Umwandeln eines bestehenden privaten Kontos. Wichtiger als die technische Einrichtung ist aber das Verständnis dahinter: Pinterest funktioniert wie eine Suchmaschine, nicht wie ein Feed. Menschen suchen dort gezielt nach Ideen und Lösungen und deine Inhalte werden über Monate gefunden, nicht nur an dem Tag, an dem du sie hochlädst. Das macht Pinterest zu einem der wenigen Kanäle, die ohne tägliche Präsenz funktionieren.

Ist Pinterest ein soziales Netzwerk oder eine Suchmaschine?

Die kurze Antwort auf die häufige Frage „Ist Pinterest social media?": nein, Pinterest ist eine Suchmaschine.

„Eine Suchmaschine. Dieser Unterschied ist der wichtigste des ganzen Artikels."

Auf einem sozialen Netzwerk folgst du Menschen, siehst ihre neuesten Beiträge und dein eigener Inhalt wird kurz nach dem Posten gezeigt und dann vergessen. Auf Pinterest tippen Menschen einen Suchbegriff ein, „Wohnzimmer skandinavisch" oder „Angebot erstellen selbstständig", und bekommen dazu passende Bilder, unabhängig davon, wann diese hochgeladen wurden. Ein guter Pin wird Wochen und Monate nach dem Hochladen noch gefunden, weil er zu einer Suche passt, nicht weil er neu ist.

Das hat eine befreiende Konsequenz für alle, die von der Dauerpräsenz der sozialen Netzwerke erschöpft sind: Auf Pinterest gewinnt nicht, wer am häufigsten und lautesten postet, sondern wer die Suchbegriffe seiner Zielgruppe trifft und Inhalte hat, die dauerhaft nützlich sind. Follower spielen eine kleine Rolle, gute Suchbegriffe eine große. Das ist dieselbe Logik wie bei Google, nur in Bildern. Wer das einmal verstanden hat, hört auf, Pinterest wie Instagram zu behandeln, und fängt an, es wie eine Suchmaschine zu bedienen.

Warum brauche ich einen Business Account und keinen privaten?

Weil der Business Account drei Dinge kann, die für Auffindbarkeit und Verkauf zählen und die dem privaten fehlen. Erstens die Statistiken: Du siehst, welche Pins gefunden werden, welche Suchbegriffe funktionieren und was Menschen anklicken. Ohne diese Zahlen rätst du, mit ihnen steuerst du. Zweitens die Möglichkeit, deine Website zu verknüpfen und zu bestätigen, was deine Reichweite und Glaubwürdigkeit erhöht und dir zusätzliche Daten gibt. Drittens den Zugang zu Werbeanzeigen, falls du später einmal einzelne Pins bewerben willst, du musst es nicht, aber die Tür steht offen.

Der Business Account ist kostenlos, es gibt also keinen Grund, beim privaten zu bleiben. Du kannst entweder einen neuen Business Account anlegen oder ein bestehendes privates Konto in ein Geschäftskonto umwandeln, deine vorhandenen Pinnwände bleiben dabei erhalten. Beides ist in wenigen Minuten erledigt.

Wie richte ich einen Pinterest Business Account ein?

In wenigen Schritten. Da sich die Pinterest-Oberfläche gelegentlich ändert, beschreibe ich den Weg im Prinzip, nicht klickgenau (prüfe die aktuellen Menüpunkte). Wenn du neu startest: Gehe auf die Pinterest-Seite für Unternehmen und lege ein kostenloses Geschäftskonto an. Wenn du schon ein privates Konto hast und die Pinnwände behalten willst: Öffne die Kontoeinstellungen und wandle das Konto in ein Geschäftskonto um oder füge ein kostenloses Geschäftskonto hinzu. In beiden Fällen führt dich Pinterest durch die ersten Angaben.

Drei Dinge solltest du beim Einrichten gleich richtig machen, weil sie über die Auffindbarkeit entscheiden.

  1. Dein Profilname und die Beschreibung

    Hier gehören die Begriffe hinein, unter denen deine Zielgruppe sucht, nicht nur dein Markenname. Nicht „Jana B.", sondern eine Kombination aus Name und dem, was du bietest.

  2. Die Website-Verknüpfung

    Verbinde und bestätige deine Website, damit deine Pins auf sie zurückführen und Pinterest weiß, wohin die Reise geht.

  3. Ein erstes Set thematischer Pinnwände

    Lege Pinnwände zu den Themen an, für die du gefunden werden willst, mit suchbaren Namen, nicht mit kreativen Fantasietiteln.

Und dann? Vom Account zum tatsächlichen Traffic

Der eingerichtete Account ist die leere Bühne, nicht die Vorstellung. Traffic entsteht erst, wenn regelmäßig Pins erscheinen, die die richtigen Suchbegriffe treffen und auf deine Website führen. Und hier liegt die eigentliche Arbeit, nicht in der Einrichtung: Welche Begriffe sucht deine Zielgruppe (das ist der Kern von Pinterest SEO), welche Pinterest Keywords lohnen sich, welche Pins zahlen darauf ein, in welchem Rhythmus, welcher Pin führt zu welcher Seite. Das ist kein Hexenwerk, aber es ist Systematik und ohne sie versandet auch ein sauber eingerichteter Account. Es geht darum, planbar Traffic zu generieren, statt auf Zufallsreichweite zu hoffen. Bei mir führt er zu den neun Mails, damit aus einem Besuch ein Kontakt wird.

Genau diese Steuerung übernimmt Pin-Flow, das Pinterest-Cockpit im Sichtbarkeits-System: Es sagt dir, welcher Pin als Nächstes dran ist und warum, damit aus dem Account echter, planbarer Traffic wird, ohne dass du täglich davor sitzt. Und damit die Pins, die du dort steuerst, auch wie deine Marke aussehen und nicht wie beliebige Bilder, sorgt die Bildsignatur für eine einheitliche Bildsprache. Warum Pinterest-Inhalte so lange arbeiten, liest du im Artikel über Evergreen Content, denn ein Pin ist Evergreen im Bildformat. Wie aus diesem Traffic am Ende Verkäufe werden, wie du also mit Pinterest Geld verdienen kannst, zeigt der Artikel Geld verdienen mit Pinterest.

Pinterest ist für alle, die von der Dauerpräsenz erschöpft sind, eine gute Nachricht: ein Kanal, der wie eine Suchmaschine funktioniert und deine Inhalte über Monate arbeiten lässt, statt sie nach einem Tag zu vergessen. Der Business Account ist dafür der kostenlose erste Schritt, in Minuten erledigt. Aber verwechsle die Einrichtung nicht mit dem Ziel: Der Account ist die Bühne, der Traffic kommt aus den richtigen Pins zu den richtigen Suchbegriffen, verlässlich und ohne dein tägliches Dabeisein.

„Richte die Bühne ein. Dann kümmere dich darum, was darauf passiert."

Häufige Fragen

Ist Pinterest ein soziales Netzwerk?

Viele fragen sich, ob Pinterest social media ist, die Antwort ist nein. Pinterest ist eine Suchmaschine. Menschen tippen dort Suchbegriffe ein und bekommen passende Bilder, unabhängig davon, wann sie hochgeladen wurden. Ein guter Pin wird Monate später noch gefunden, weil er zu einer Suche passt, nicht weil er neu ist.

Brauche ich einen Business Account oder reicht ein privater?

Der Business Account ist kostenlos und kann drei Dinge, die dem privaten fehlen: Statistiken, Website-Verknüpfung und Zugang zu Werbeanzeigen. Es gibt keinen Grund, beim privaten zu bleiben, du kannst ein bestehendes Konto umwandeln, die Pinnwände bleiben erhalten.

Wie richte ich einen Pinterest Business Account ein?

Neu über die Pinterest-Seite für Unternehmen anlegen oder ein privates Konto in den Einstellungen in ein Geschäftskonto umwandeln. Wichtig sind gleich drei Dinge: ein suchbarer Profilname, eine bestätigte Website und thematische Pinnwände mit suchbaren Namen. Die Menüwege ändern sich gelegentlich, prüfe den aktuellen Stand.

Willst du das ganze System sehen?

In neun kurzen Mails führe ich dich durch das ganze Sichtbarkeits-System. Jeden Tag ein Baustein, mit dem Warum dahinter und dem, was er für dich konkret bedeutet. Am Ende weißt du, wo dein größter Hebel liegt.

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